„Am Montag, den 24. November, bemerkte ich gegen Mittag, daß ich einen Traum der vorangegangenen Nacht immer noch für Wirklichkeit hielt. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Arbeit niederzulegen und nach Hause zu gehen. Die folgenden Tage verbrachte ich damit, meinen Job zu kündigen, mich scheiden zu lassen, Bungalow, Boot und Auto zu verkaufen. Am Sonntag, den 30., flog ich nach Europa. Ich landete am Montag, den 1. Dezember, in Frankfurt, mit einem Bummelzug gelangte ich ins schwäbische Hinterland. Und immer neue, dringliche Erkenntnisse strömten auf mich ein: ich durfte so nicht weiterleben. Es gibt Dinge, die um jeden Preis verhindert werden müssen; so unerheblich sie sein mögen und so wenig dafür spricht, daß sie jemals geschehen. […]“
Die WDR-Produktion „Die Stunde des Metronoms“ ist am 1.4.2025 um 20:05 im Deutschlandfunk gelaufen.
Nachzuhören ist das Hörspiel weiterhin hier.